„Glück ist, den eigenen Kurs zu bestimmen“

Ein Projektbeispiel der Modellschule

Von Frau Falterbaum, veröffentlicht am 01.07.2015, Stand: 10.07.2015

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Miteinander-Mitleben-Mitgmachen

St. Martinus Schule Reinsfeld

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Die Reinsfelder Füchse-ein starkes Team!

Das „Schul-Motto“

Es gibt ja hier schließlich mehr Schüler als Lehrer!

Jannick Gimmler, Klassensprecher der Klasse 4

Erfahren Sie mehr über die Modellschule für Partizipation und Demokratie, an der dieses Projektbeispiel entstanden ist.

Projektübersicht

Unser Weg

Ausgangspunkte waren sowohl eine Fortbildung der Serviceagentur „Ganztägig lernen“ als auch die Formulierung von Zielen für das Qualitätsprogramm unsere Schule.

In Gesamtkonferenzen wurde über die Anregungen informiert und zum Austausch angeregt.

Nun konnte die Arbeit auf verschiedene Gremien verteilt werden.

Klassenräte wurden eingeführt, wodurch die SV nun auf Erfahrungen und Ergebnisse der Klassenräte zurückgreifen kann Streitschlichtung konnte dort etablieren werden.

In den Stufenkonferenzen wurden Möglichkeiten zur individuellen Förderung alterspezifisch besprochen.

Des Weiteren wurde eine Arbeitsgruppe gebildet, die unser Diagnostik- und Fördermaterial auf den neuesten Stand brachte.

Die Arbeitsgruppe „Integration und Inklusion“ entwickelt sich zu einem regelmäßig stattfindenden Arbeitskreis, der zu einem wichtigen Bindeglied zwischen Förderschule, Schulen mit IF und SPS wird. Hier werden Erfahrungen ausgetauscht und Konzepte erarbeitet.

Demokratie:

  • Einführung von Klassenräten
  • Konzept für Streitschlichtung finden

Partizipation:

  • Zusammenarbeit mit unseren Kooperationspartnern ausbauen
  • Kompetenz im Bereich der Individualisierung weiterentwickeln
  • Schulpakt „Respekt“, „Fuchs der Woche“
  • Schulversammlungen einführen!
  • Zeit nehmen zum Zuhören
  • ernstnehmen
  • Demokratie braucht Zeit und Zeiten!
  • Stolpersteine und Fehler als Chancen nicht als Scheitern wahrnehmen!
  • voneinander lernen (auch schul- und schulartübergreifend!)
Projektbeschreibung

Dokumentation: Bewegung im Fuchsbau!

Nach der Teilnahme an den Fortbildungen des Netzwerkes fand eine intensive Auseinandersetzung der beteiligten Kollegen und der Schulleitung zum Thema statt. Daraufhin wurde eine Arbeitsgruppe gebildet, die unterstützt durch die Netzwerkbetreuer konkrete Ziele für die Entwicklung von mehr Demokratie und Partizipation an unserer Schule entwickeln hat.

In Gesamtkonferenzen wurden die Ideen der Arbeitsgruppe vorgestellt und von der Gesamtheit des Kollegiums unterstützt. Im nächsten Jahr stand nun die Arbeit in den verschiedenen Arbeitsgruppen und Gremien unserer Schule im Vordergrund.
Die Infomappen zu den Klassenräten wurden verteilt und nach und nach umgesetzt. Die Arbeit in der SV wurde dadurch viel transparenter, da die Klassensprecher nun eine feste Zeit und Gelegenheit in ihren Klassen hatten, Anliegen der SV anzusprechen oder Hinweise aus ihren Klassenräten aufzunehmen und sie in den wöchentlichen SV Sitzungen vorzutragen. In wöchentlichen Schulversammlungen werden Anliegen der SV der gesamten Schulgemeinschaft vorgetragen. Diese können wiederum von den Klassenräten aufgegriffen werden.

Zurückliegende Versuche Streitschlichter auszubilden und einzusetzen scheiterten bisher an dem Fehlen von geeigneten Strukturen. Auch hierfür bilden die Klassenräte eine ideale Möglichkeit für uns, unsere Klassensprecher wie bisher in der SV zu Streitschlichtern auszubilden. Nun verfügen sie im Klassenrat über den nötigen Rahmen um ihre Streitschlichtungsmodelle anzuwenden.

In neu eingeführten Stufenkonferenzen war es möglich, adäquat zum Alter und den Bedürfnissen unserer Schüler über Individualisierungs- und Teilhabemöglichkeiten zu sprechen.

Daraus entwickelte sich die Notwendigkeit, unser Diagnose- und Fördermaterial zu erneuern und zu vervollständigen. Hierfür bildete sich eine Arbeitsgruppe, dank derer wir nun über einen aktuellen Pool von diagnostischem Material verfügen. In der Oberstufe stehen insbesondere die Möglichkeiten der beruflichen Partizipation im Vordergrund des kollegialen Austausches. Intensive Zusammenarbeit mit außerschulischen Institutionen unterstützen diese Beratung.

Aus dem Arbeitstreffen zur Integration und Inklusion hat sich ein Arbeitskreis entwickelt, an dem immer mehr Kollegen teilnehmen und der zu einer wichtigen Brücke zwischen Förderschule, Schwerpunktschule und integrierter Förderung geworden ist. Hier werden grundsätzliche rechtliche Rahmenbedingungen geklärt und Fördermöglichkeiten bis hin zu konkreten methodischen Möglichkeiten besprochen.

Andere Projektbeispiele

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