Gesamtnetzwerktreffen der Modellschulen für Partizipation und Demokratie

Donnerstag 13.06. – Freitag 14.06.2019 (Ebernburg, Bad Münster am Stein-Ebernburg, KH) VA-Nr. 1914431001

Donnerstag (14.06.):

9.30 Uhr

Ankommen

10.00 Uhr

Begrüßung und Auftakt:
Stärkung der Demokratiebildung an Schulen: Gegenwart und Perspektiven der Modellschulen für Partizipation und Demokratie (Ronny Hollstein, Pädagogisches Landesinstitut, Koordinierungsstelle „Demokratie lernen und leben“)

10.45 Uhr

Demokratie und Schule in Gefahr? Extremismus und Populismus in seiner Vernetzung (Erwin Ress, Beratungsknoten RLP)

12.15 Uhr

Mittagspause

13.30 Uhr

Was darf politische Bildung in der Schule? Der Beutelsbacher Konsens: Die schulrechtliche Perspektive (Katja Bewersdorf, Bildungsministerium)

15.00 – 17.45 Uhr

15:00 – 18:00 Uhr Workshops mit den Peer-Berater*innen: Aktuelle Themen und Herausforderungen der Demokratiebildung

• #EverydayForFuture – Schule verändern für den Klimaschutz!

Im Rahmen der #FridaysForFuture-Bewegung findet zurzeit eine Vernetzung und Politisierung statt, wie wir sie schon lange nicht mehr gesehen haben. Die Proteste werden z.B. im Kontext von Schulpflicht jedoch auch immer wieder kritisiert und die demonstrierenden Schüler*innen sind mitunter Repressionen ausgesetzt. Im Workshop soll es darum gehen, wie die durch die Bewegung entstandenen Netzwerke und das Engagement der Schüler*innen für eine klimafreundlichere Politik auch dazu beitragen können, die Schule selbst zu einem nachhaltigeren und demokratischeren Ort zu machen und dabei auch die ein oder andere veraltete Struktur aufzubrechen.

• Die Jugend ist nicht politikverdrossen – politische Partizipation von Schüler*innen im Jahre 2019

Jugendliche benennen immer intensiver politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Missstände. Gleichzeitig finden solche Themen nur selten Platz im schulischen Alltag und im Unterricht. Im Jahr des 70. Geburtstags unseres Grundgesetzes ist es höchste Zeit, sich die Frage zu stellen, wie sich das ändern kann und was es braucht, um die politische Bildung in unseren Schulen weiterzuentwickeln und zu stärken. Genau an dieser Frage werden wir nach einer Bestandsaufnahme arbeiten.

• Kapitalismus in der Krise? – Alternativen zur Inhumanisierung ökonomischer Strukturen

Spätestens seit den kontrovers diskutierten Forderungen von Kevin Kühnert rund um Vergesellschaftung und Enteignung stellen sich Fragen rund um die zukünftigen Entwicklungen unseres Wirtschaftssystems immer drängender. Auch vor den Schulen sollten solche Diskussionen keinen Halt machen – sie können eine Anregung für Gespräche und Diskussionen rund um das demokratische Zusammenleben und die gesellschaftlichen Verhältnisse sein. Im Workshop werden wir uns neben einer inhaltlichen Auffrischung damit auseinandersetzen, wie solche Themen Eingang in unsere Bemühungen rund um die Demokratiebildung

• Feedback- und Anerkennungskultur als Qualitätsmerkmal demokratischer Schulen

Wie kann eine gegenseitige Feedback- und Anerkennungskultur in der Schule gelingen? Welche Vorbehalte und Utopien gibt es gegenüber Feedback an Schulen sowie möglichen Strategien zur Implementierung? Und wie entsteht eine Kultur allseitiger Wertschätzung und Anerkennung, um für eine positive und offene Atmosphäre zu sorgen, in der alle Beteiligten das Gefühl bekommen, sich frei äußern zu können? Diesen Fragen soll in dem Workshop gemeinsam nachgegangen werden.

16.15 Uhr (dazwischen!) Kaffeepause

17.45 Uhr

Auswertung

18.15 Uhr

Abendessen

Freitag (15.06.)

9.30 Uhr

Gemeinsamer Einstieg, Ausblick auf den Tag

9.45 Uhr

Workshops mit den Peer-Berater*innen: Schulische Handlungsmöglichkeiten und nächste Schritte

• Erarbeitung von Projektideen und Planung neuer Projekte der Modellschulen (in drei Gruppen)

Nachdem am ersten Tag die Auseinandersetzung mit aktuellen Themen rund um die politische Bildung und die Demokratiepädagogik im Vordergrund stand, werden wir heute konkret: Welche neuen Projektideen können aus den behandelten Themen entstehen? Was nehmen wir aus den Diskussionen für unsere Arbeit mit? In drei Gruppen besteht die Möglichkeit, mit kreativen Methoden in die Zukunft zu denken und schulische und schulübergreifende Projekte zu planen und sich darüber auszutauschen.

• Weiterentwicklung des Netzwerks der Modellschulen

Wie soll die Weiterentwicklung des Netzwerks aussehen? Und was braucht es eigentlich für eine erfolgreiche Arbeit als Modellschule? In diesem austausch-orientierten Format möchten wir über die vergangene Arbeit ins Gespräch kommen und darüber nachdenken, in welche Richtung und unter welchen Rahmenbedingungen sich das Netzwerk der Modellschulen für Partizipation und Demokratie weiterentwickeln kann und sollte.

11.30 Uhr

Markt der Möglichkeiten: Modellschulen stellen ihre Projekte vor

12.45 Uhr

Mittagessen

14:00 Uhr

Austausch mit den Modellschul-Betreuerinnen:

– Nachbesprechung der Inhalte des Netzwerktreffens
– Vernetzungen und Austausch für Regionaltreffen

Während der Austauschphase wird ein Alternativprogramm für die Schüler*innen durch das SV-Bildungswerk angeboten. Genauere Informationen folgen zu einem späteren Zeitpunkt.

15.15 Uhr

Feedback und Verabschiedung

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